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Navigationssysteme sind der Weg zum Ziel Die ersten Navigationssysteme wurden etwa kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges entwickelt. Man bezeichnete sie als Long Range Navigation, kurz gesagt LORAN-C. Sie dienten zunächst nur als Erleichterung der Navigation von Kampfflugzeugen. Das System LORAN-C setzte sich aus einem Netz von 19 Sendestationen zusammen die über die ganze Welt verteilt sind. Wobei eine dieser Stationen als die Hauptsender gilt, alle anderen Stationen sind sogenannte Nebensender. Man kann nun eine Position anhand der Zeitdifferenz der einzelnen Signale errechnen und diese Position wird mithilfe einer Karte dann ermittelt. In der maritimen Navigation arbeitete man sehr lange Zeit mit dem System OMEGA. Dieses System war ein Funknavigationssystem, mit dessen Hilfe man Positionen auf der ganzen Welt berechnen konnte. Das OMEGA System war von 1968-1997 im Einsatz. Die meisten, der heute aktuellen Navigationssysteme, basieren auf der US-amerikanischen GPS-Satellitennavigation. Sie bestehen in der Regel aus einer Kombination von GPS-Empfänger und einer Karte, die elektronisch gespeichert ist. Das erste Einsatzgebiet für dieses System war der Flugverkehr, dann wurde diese Technik auch im Bereich der Seefahrt angewandt und schließlich seit den 90ger Jahren erobern diese Art der Navigationssysteme auch andere Bereiche wie beispielsweise den Straßenverkehr. Mit wachsender Beliebtheit werden sie mittlerweile auch im Outdoorbereich wie zum Beispiel beim Wandern oder Geocaching eingesetzt. Die Automobilindustrie bietet seit etwa Anfang der 90ger Jahre Navigationssysteme für Autos als Sonderausstattung an. Die älteste Form dieser Geräte bezeichnet man als Werkseinbaugeräte. Diese Systeme setzen sich aus 4 Komponenten zusammen, zum einen aus einer GPS – Antenne die meist auf dem Fahrzeugdach befestigt wird, zum andern aus einem Steuergerät, mit dessen Hilfe man die Benutzerdaten eingibt. Dann der Massenspeicher, den benötigt man damit das Kartenmaterial überhaupt gelesen werden kann und dann nicht zu vergessen ein Display, auf dem das Ganze dann sichtbar dargestellt wird. Jedoch muss man sagen, dass sich nicht zuletzt aufgrund der großen Preisdifferenz der Absatz von mobilen Navigationsgeräten enorm zugenommen hat und im Gegenzug der Anteil der fest eingebauten Systeme rapide zurückgegangen ist. Ein Nachteil vieler Navigationssysteme ist, dass der Anwender sich das Kartenmaterial meist nicht frei auswählen kann und somit meist an das Kartenmaterial des Systemherstellers gebunden ist. Genau aus diesem Grund wurde die Physical Storage Format Initiative gegründet. Hierbei handelt es sich um ein Zusammenschluss von Automobilherstellern, Systemherstellern und Kartendatenlieferanten, die zusammen an einem Standardformat für Kartenmaterial arbeiten.
 
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